Darum geht es
Die jahrtausendealte Heilmethode ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Hier wird der Mensch in seiner Gesamtheit gesehen. Auf definierten Leitungsbahnen, den Meridianen, fließt die Lebensenergie, das Qi. Dieser Energiefluss hat Einfluss auf alle Körperfunktionen. Wenn die Balance zwischen Ying und Yang stimmt, kann das Qi frei fließen und stellt im Sinne der TCM den idealen Gesundheitszustand dar.
Beim Ungleichgewicht dieser beiden Wirkprinzipien kann Unwohlsein bis zur Krankheit die Folge sein. Das Qi fließt in einem Netzwerk – die Meridiane sind mit allem, also auch mit den inneren Organen, verbunden. Ein Ausgleich des Energieflusses stimuliert gezielt die Aktivierung der Selbstheilungskräfte und führt so zu innerem und äußerem Gleichgewicht.
Mögliche Ziele
- Rheumatische Beschwerden
- Schmerzzustände (chronisch wie akut)
- Schlafstörungen und Reizdarm
- Allergiebedingte Krankheitsbilder
- Rauchentwöhnung und Gewichtsreduktion
- Stressbedingte Beschwerden
Häufige Fragen hierzu
Tut Akupunktur weh?
Die Nadeln sind sehr fein und werden kaum wahrgenommen. Viele Patientinnen und Patienten empfinden die Sitzung als entspannend.
Wie viele Sitzungen sind üblich?
Das hängt vom Beschwerdebild ab. Häufig werden mehrere Sitzungen in regelmäßigen Abständen empfohlen. Dies besprechen wir individuell.
Der Ablauf
- Ausführliches Erstgespräch nach TCM-Diagnose
- Erklärung der Behandlungspunkte
- Ruhige Akupunktursitzung (ca. 20–30 Minuten)
- Nachgespräch und Einschätzung weiterer Sitzungen
Hinweise
- Akupunktur ersetzt keine schulmedizinische Diagnose oder Behandlung.
- Bei bestimmten Erkrankungen oder in der Schwangerschaft ist vorab eine ärztliche Rücksprache empfehlenswert.